Wie funktioniert Heizen mit Infrarot-Strahlung

Wie funktioniert heizen mit Infrarot-Strahlung? Ganz einfach! Die Wärme wird von elektrisch leitenden Carbonfasern erzeugt, die hinter der Frontplatte oder Glasscheibe angebracht sind. Das Anlegen einer Spannung an diese Fasern führt zu einer Erwärmung und zur gleichzeitigen Aussendung der angenehmen Infrarotstrahlung. So funktioniert Heizen mit Infrarot-Strahlung.
Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen wird bei Infrarot-Strahlung nicht die Luft zum Wärmetransport herangezogen, sondern feste Gegenstände und Körper werden direkt erwärmt (Gleiches Wirkprinzip wie beim Kachelofen). Die angestrahlten Gegenstände speichern die zugeführte Wärme, um sie anschließend gleichmäßig in den Raum abzugeben.
Es entsteht daher auch keine Staubaufwirbelung! Die Temperatur ist im gesamten Raum gleich. Beim Lüften geht kaum Wärme verloren. Denn die Wände haben die Wärme gespeichert und so wird es schnell wieder gemütlich.
Der Raum muss nur gering erwärmt werden, da man Infrarotstrahlungswärme intensiver spürt. So empfindet man den Raum immer ca. 2-3 Grad wärmer als beim Einsatz herkömmlicher Konvektionsheizungen. Daher bleibt die Luft immer angenehm frisch und die Schleimhäute der Atemwege trocknen nicht aus.
Auch Schimmel hat keine Chance mehr, da die Wände nach und nach von innen heraus prima austrocknen. Deshalb verwendet man Infrarotheizungen auch in der Bautrocknung.
Hinzu kommt noch der gesundheitliche Effekt von Infrarotstrahlen! Bei Infrarotkabinen wird Infrarotstrahlung zu Therapiezwecken genutzt. Die Wärmestrahlung erweitert die Blutgefäße, fördern also somit die Durchblutung und steigern damit die Wirkung des eigenen Immunsystems. Bei dauerhaftem Bluthochdruck ist aber von Infrarotstrahlen abzuraten! Durch die warmen Infrarotstrahlen werden die Muskeln entspannt und Verspannungen können sich lösen.

Zu allen Einträgen im Infrarot Heizung Lexikon

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